Mainzer Altenheim ist Geburtsstätte des Netzwerks Senioren

Mainz, 22. November 2017: Das Mainzer "Netzwerk Senioren in der Mainzer Altstadt" ging aus einem von der Stadt Mainz und dem "Institut für sozialpädagogische Forschung Mainz (ism)" erarbeiteten Konzept hervor. Dieses erkennt die Errichtung von Netzwerken in den Mainzer Stadtteilen als Möglichkeit, um den Bedürfnissen der demografischen Entwicklung Rechnung zu tragen.

 

 

 

Nach elfmonatiger Arbeitszeit hat das Netzwerk den „Seniorenwegweiser für die Altstadt Mainz“ vorgelegt und im Städtischen Altenheim in der Altenauergasse, präsentiert. Dort haben sich die Vertreter eines Querschnitts des gesellschaftlichen Lebens zu ihren Arbeitssitzungen versammelt, wie Oliver Backhaus, Geschäftsführer Mainzer Altenheim, darlegte: Dies sind u. a. Vereine, DRK, Caritas, Einzelhandel, Ärzte, die anlässlich der Präsentation ihre Dienstleitungen kurz referierten.

Ortsvorsteher Dr. Brian Huck dankte der Stadt Mainz dafür, dass der Stadtteil ausgewählt wurde, um den nützlichen Informationsträger mit wichtigen Adressen und Hinweisen zu Treffpunkten zu erstellen. Der hilfreiche Ratgeber muss nun den Senioren nahe gebracht werden. Darum wollen sich die Ambulanten Pflegedienste, die Pflegestützpunkte und alle Netzwerk-Mitglieder sorgen.

Der Ortsbeirat Mainz-Altstadt ermöglichte durch die Finanzierung der Druckkosten eine 5.000‘er Auflage.

Marita Boos-Waidosch, Behindertenbeauftragte der Stadt, bedankte das Netzwerk für seine auch den Behinderten helfenden Bemühungen.

Die Sozialplanerin der Stadt Mainz, Susanne Groll, schwerpunktmäßig mit dem Thema „Leben im Alter“ befasst, wies darauf hin, dass im Rahmen des ism-Konzeptes Netzwerk-Arbeit in weiteren Stadtteilen angestoßen wurden. In Gonsenheim entstand eine „Arbeitsgruppe Senioren“. Bretzenheim, Hechtsheim und Altstadt waren in der Staffel 2017. In der Oberstadt steht ein Netzwerk vor der Gründung.

Moderatorin des Netzwerkes Mainz-Altstadt, Anne Stein, Caritasverband Mainz e. V., informiert von der Planung für 2018, den Kontakt zu den Senioren zu suchen. Das Netzwerk denkt an Treffen, um weiteren Bedarf und Wünsche zu eruieren.